Tattooentfernung 
Whatsapp: 0151 25 73 09 95  

Die häufigsten Fragen

Rund um die Tattooentfernung 

Mit der neuesten leistungsstarken Lasertechnologie des innovativen q-switched ND:YAG Laser ist es möglich, Profi- und Amateurtattoos narbenlos zu entfernen, egal ob großflächige Schwarz- oder Farbtattoos.


Die Arbeitsweise des q-switched ND:YAG Laser

Bei dem Q-switched Laser wird über einen extrem geringen Zeitraum von nur einigen tausendstel Sekunden das Laserlicht zunächst gesammelt und anschließend auf die Haut über einen komprimierten Lichtblitz geschossen. Auch wenn der Zeitraum sehr kurz ist, so besitzt dieser Lichtblitz dennoch eine überaus hohe Energieleistung. Das Kürzel ND:YAG des Q-switched Laser bezeichnet dabei die Verwendung eines Neodym-Dotierten Yttrium-Aluminium-Granat-Kristall.


Doch wie funktioniert eine Tattoo-Laserbehandlung?

Der q-switched ND:YAG Laser erzeugt bei dem entfernen den Tattoos einen sehr intensiven und extrem kurzen Laserimpuls, der zur selektiven Zerstörung der Farbpigmente führen. Diese mikroskopisch kleinen und pulverisierten Farbpartikel werden dann von den körpereigenen Fresszellen (Makrophagen) erkannt und anschließend über das Lymphsystem ausgeschieden.

 
Vorbereitende Maßnahmen für die Laserbehandlung

Zur Tattooentfernung ist es empfehlenswert evtl. vorhandene Haare in dem zu behandelnden Bereich glatt zu rasieren, so können sie keine oberflächlichen Reaktionen bei der Tattoo-Laserbehandlung verursachen. Die Körperregion sollte aber auch von aufgetragenem Make-up und Kosmetika gereinigt sein. In der Regel sollte man eine Woche vor der Tattoo-Laserbehandlung und zwei Wochen danach Sonnenbäder und Solariumbesuche meiden. Diese Angaben können jedoch von Person und Körperstelle variieren.

Wie oft muss eine Laserbehandlung erfolgen?

Da die Behandlung von verschiedenen Faktoren abhängig ist, kann eine genaue Anzahl der Sitzungen zum Tattoo entfernen nicht exakt bestimmt werden. Denn die Behandlungsdauer wird beeinflusst von:

  • der verwendeten Farbe
  • der Tattoogröße
  • wie tief und dicht gestochen wurde
  • Stärke und Zustand des körpereigenen Immunsystems
  • der regelmäßigen Behandlungen
  • sowie der Nachbehandlung

Die Sitzungen für die Tattoo-Laserbehandlung sollten in einem Intervall von 6 bis 8 Wochen erfolgen. Denn je öfter die Laserbehandlung vorgenommen wird umso mehr Zeit braucht der menschliche Organismus für die Regeneration. Dabei sind für Laien-Tätowierungen (schwarz-blau, einfarbig) 2 bis 8 Behandlungen und für Profi-Tätowierungen 8 bis 10 Sitzungen für gewöhnlich erforderlich. Bei jeder Tattooentfernung wird ein Hautbereich von bis zu 200 cm² behandelt dadurch kann das Infektionsrisiko gering gehalten werden.

Die Tattoo-Laserbehandlung mit dem q-switched ND:YAG Laser beruht auf der Methode der selektiven Fotothermolyse (gezielte Lichtauflösung). Bei diesem Prinzip wird das Tattoo gelasert und Pigmentteile zerstört. Nach einer anschließenden Regenerationszeit folgt dann die nächste Laserbehandlung. Dabei verblasst das Tattoo mit jeder Tattooentfernung, bis es schließlich gar nicht mehr sichtbar ist.


Kann es zur Narbenbildung nach der Tattooentfernung kommen?

Die Behandlung mit dem q-switched ND:YAG Laser ist aufgrund der sehr kurzen Laserimpulse (Nanosekunden) narbenfrei. Wichtig ist jedoch das auftretende Blasen und Kruste weder aufgestochen noch entfernt werden dürfen. Außerdem sollte in den ersten Tagen nach der Laserbehandlung der Körperbereich mehrfach desinfiziert und mit einer speziellen Creme nachbehandelt werden.


Kommt es zu Hautverletzungen?

Eine Verletzung der Haut beim Tattoo entfernen mithilfe des q-switched ND:YAG Laser kann ausgeschlossen werden, da die kurzen Laserimpulse nur die Farbpigmente treffen. Sollte es dennoch in Ausnahmefällen zum Austritt der behandelten Farbpartikel durch die Oberhaut kommen, dann können Gefäße beschädigt werden, bei denen jedoch nur etwas Lymphflüssigkeit und in ganz seltenen Fällen Blut austritt. Doch in der Regel zeigen sich lediglich leichte Schwellungen und Rötungen, die mit einem Sonnenbrand verglichen werden können.


Risiken und Nebenwirkungen bei der Tattooentfernung beachten!

Beim Tattoo entfernen kann es während und nach der Laserbehandlung zur Rötung und Anschwellung des gelaserten Körperbereichs kommen. Auch eine Schorfbildung sowie Bläschenbildung bei recht empfindlicher Haut ist möglich. Erfolgt keine ausreichende Pflege, besteht das Risiko einer Infektion.

Eine Laserbehandlung mit dem) q-switched ND:YAG Laser ist absolut narbenfrei. Blutergüsse lassen sich verhindern indem vor der 1. Laserbehandlung Blut verdünnende Medikamente wie beispielsweise Aspirin abgesetzt werden. Damit aber auch ein gutes Ergebnis der Tattoo-Laserbehandlung erzielt wird, ist eine ausreichende Nachsorge der betreffenden Körperstelle wichtig. Hierzu gehört:

  • Die regelmäßige Desinfektion der behandelten Körperstelle während der ersten 4 Tage.
  • Der Verzicht auf Saunagänge und Schwimmen in den ersten 7 Tagen nach der Tattooentfernung um einer Fleckenbildung der Haut vorzubeugen.
  • Das vermeiden von Saunagängen und Schwimmen in den ersten 7 Tagen nach der Tattoo-Laserbehandlung.
  • Und die Verwendung von Seife an der behandelten Stelle beim Duschen.

Nach dem Tattoo entfernen durch den q-switched ND:YAG Laser kann sich gegebenenfalls ein heller Schatten bilden der als Hypopigmentierung bezeichnet wird. Dieser entsteht, wenn nicht nur die Tattoo-Farbe, sondern versehentlich auch die Pigmentfarbe der Haut entfernt wird. Die Hypopigmentierung lässt sich trotz sorgfältiger Laserbehandlung nicht immer verhindern doch ist sie nur von kurzer Dauer. Denn in der Regel bilden sich die Hautpigmente in einem Zeitraum von 6 bis 9 Monaten wieder nach. Auch eine Hyperpigmentierung (Dunkelfärbung der behandelten Haut) ist möglich wenn auch sehr selten, die dann auf der Innenseite der Unterarme auftritt.

Besonders effektiv ist die Tattooentfernung mit dem q-switched ND:YAG Laser wenn die Haut nicht zu stark sonnengebräunt ist!


Ist das Tattoo entfernen schmerzhaft?

Grundsätzlich ist die Laserbehandlung mit dem q-switched ND:YAG Laser schmerzarm. Doch wird die Tattooentfernung, die als leicht zwickender Schmerz der mit einem zurückschnippenden Gummiband vergleichbar ist, je nach Körperstelle und der eigenen Schmerzempfindlichkeit unterschiedlich stark wahrgenommen. Da sich nach der Tattoo-Laserbehandlung die Haut ähnlich wie bei einem Sonnenbrand leicht entzündet anfühlt, ist eine Kühlung der betroffenen Stelle angebracht.


Was ist nach der Tattoo-Laserbehandlung zu beachten?

Wichtig ist nach dem Tattoo entfernen die behandelte Körperstelle in den darauf folgenden 3 Tagen sehr vorsichtig zu waschen und nur leicht trocken zu tupfen. Rouge, Puder Make-up aber auch Feuchtigkeitscremes sind erlaubt doch Blasen oder Krusten dürfen nicht entfernt oder abgekratzt werden. Wurde die Tattooentfernung mit dem q-switched ND:YAG Laser vorgenommen ist die nun neue Haut 6 bis 12 Wochen nach der Laserbehandlung noch sehr empfindlich gegen Sonnenstrahlen. Deshalb sollte sie ausreichend geschützt am besten mit einem Sonnen-Blocker oder einem Lichtschutzfaktor 40 und mehr.


Ist das Alter der Tätowierung für die Tattooentfernung wichtig?

Das Alter einer vorhandenen Tätowierung spielt keine Rolle beim Tattoo entfernen mit dem q-switched ND:YAG Laser. Allerdings können bei älteren Tätowierungen je nachdem welche Farbe verwendet wurde mehrere Laserbehandlungen notwendig werden da sich die Farbpigmente tief in das Gewebe eingekapselt haben.


Wann kann ein Tattoo entfernt werden?

Die Haut benötigt genügend Zeit für die Regeneration. Aus diesem Grund ist eine Tattoo-Laserbehandlung mit dem q-switched ND:YAG Laser erst nach mindestens 30 Tagen und im Idealfall erst nach 90 Tagen empfehlenswert.


Lassen sich alle Tattoo Farben entfernen?

Für gewöhnlich können alle Arten von Farben mit einer Laserbehandlung entfernt werden doch die chemische Zusammensetzung beim Tattoo entfernen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Denn während sich dunkelblaue, schwarze und braune Tätowierungen problemlos entfernen lassen wird es bei hellen Farbtönen schwieriger. Der Grund hierfür besteht darin, dass dunkle Farben den Laserstrahl besser absorbieren und Farbpigment zerstören. Hellere Tattoo Farben hingegen nimmt der Laserstrahl schlechter auf, sodass mehrere Behandlungen erforderlich sind.

Probleme beim Tattoo entfernen könnte es auch bei den sogenannten Schmutz-Tätowierungen geben bei denen Verunreinigungen in der Lederhaut eingelagert sind, wenn die Tattoo Farbe durch Zusatzstoffe verunreinigt ist.


Ist eine Übertätowierung nach erfolgreicher Laserbehandlung möglich?

Wenn nach der letzten Tattooentfernung dem Körper eine Regeneration von 180 Tagen gewährt wird ist eine neue Tätowierung ohne Bedenken jederzeit möglich.


Kann eine Tattooentfernung bei dunkelhäutigen und asiatischen Personen erfolgen?

Selbstverständlich können sich auch diese Personengruppen ein Tattoo entfernen lassen mit dem q-switched ND:YAG Laser. Aber auch hier kann es zur Zerstörung der normalen Farbpigmente kommen was nichts anderes bedeutet, als das die behandelte Körperstelle heller wird. Je nach Veranlagung und Hauttyp bilden sich nach der Tattoo-Laserbehandlung an der betroffenen Körperstelle dann wieder neue Hautpigmente und auch die gewohnte Hautfarbe stellt sich nach kurzer Zeit der Tattooentfernung wieder ein.


Für wen ist eine Tattoo-Laserbehandlung nicht geeignet?

Die Strahlen des q-switched ND:YAG Laser dringen nur wenige Millimeter in die Haut ein und haben keinen Einfluss auf ungeborene Kinder oder auf die inneren Organe. Dennoch sollten Schwangere und Stillende von einer Tattoo-Laserbehandlung generell absehen, auch wenn bisher die Gefährdung des ungeborenen Kindes durch eine Laserbehandlung noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Kommt es zur Schwangerschaft während einer Tattoo-Laserbehandlung, ist es kein Problem nach einigen Monaten der Unterbrechung das Tattoo entfernen zu lassen. Denn durch eine Pause wird das Ergebnis einer Tattooentfernung in keinster Weise negativ beeinflusst.